Echelon – Why bigger is not always better

Sundown <3Angepriesen wurde es uns als „Bayerns größtes Festival mit elektronischer Musik“, überzeugt hat es mit dem Line up, aber die Umsetzung hat mich leider einfach nur enttäuscht und verärgert. Vom Stau schon lange vor dem Festival, unfreundlichen Parkplatzeinweisern und dem massiven AnstehPULK an Leuten vor dem Eingang, in dem wir gut 45 Minuten in der prallen Sonne ohne Möglichkeit auf Getränke oder Schatten aushaaren mussten – das Echelon Festival war leider durch und durch geprägt von unzureichender Organisation und fehlendem Verantwortungsbewusstsein. Noch bevor wir das Gelände überhaupt betreten konnten, sind einige Wartende dank der Hitze bereits kolabiert – als Grund hierfür stellte sich später die überzogen strenge Ausweiskontrolle bei JEDEM Besucher heraus – ist schon absolut notwendig und verständlich, selbst bei ü25 jährigen den Ausweis sehen zu wollen ;) Das Gelände selbst ist unübersichtlich, überfüllt und zugemüllt, und das schon nach einigen Stunden nach Beginn. Für Getränke steht man locker 30 Minuten an, fließend Wasser gibts nicht ausser aus einer Sprenkleranlage(wo man natürlich nicht die Miniflasche Wasser für 3 + 2 Euro drunter halten kann, wär ja zuviel erwartet bei 50 Euro Abendkasseticketpreis). Die Floors wie immer zu nah zusammen, sodass man schön beide Beats im Ohr hat und dass, obwohl genug Platz gewesen wäre – wären da nicht die 25.000 Besucher und damit mindestens 5000 zuviel gewesen. Dank fehlender Parkplatzbeleuchtung war das Auto-wiederfinden am Ende der Veranstaltung eine wahre Freude, die Freunde, die sich auf die öffentlichen und den Shuttleservice verlassen haben können allerdings noch schlimmere Storys auftischen. Besonders cool war auch das zusammengebrochene Handynetz (keine Anrufe, keine Smsen), und die daraus resultierende Isolation von allen Freunden, sobald man sich mal eine Sekunde umgedreht hat! Das ist einfach nur peinlich und unverantwortlich, sorry. Wer mit dem selbst verursachten Ansturm nicht klarkommt, und es trotz Geldgier eingeht, darf von solch schweren Vorwürfen nicht überrascht sein. Mehr Zeit und Blogplatz möchte ich diesem Event gar nicht mehr widmen, hier noch eine kurze Zusammenfassung in Bildern und abschließend sei gesagt: Ich hatte trotzdem meinen Spaß, gute Musik, schönen Sonnenuntergang, ich wäre allerdings nie für den AK Preis hingegangen und werde auch in Zukunft dieser Veranstaltung keinen Cent mehr zukommen lassen. Cheers!
  PS: Extrawelt hats so gerettet <3

Extrawelt = i'm blue...Frenny und ich :)Katermucke fürs KätzchenTil the sun goes down..

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